Öffentliche Stadtführungen Gruppenführungen für Erwachsene Führungen für Schulklassen frauenORT Osnabrück / Bad Iburg
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Zeitseeing Stadtführungen

Wir sind wieder da!


2. Juni 2020 morgens beim Lieblingsbäcker:
„Bitte zwei belegte Brötchen mit Käse!“
„Dürfen die beiden Brötchen in eine Tüte?“
„Gerne! Brötchen müssen doch nicht Abstand halten? Oder?"

Abstand bestimmt allerdings in den nächsten Wochen das öffentliche Führungsangebot von ZEITSEEING.
Stadtführungen finden in Gruppen mit maximal 10 Personen und nur unter freiem Himmel statt.
Corona-Regeln für unsere öffentlichen Stadtführungen
Unsere öffentlichen Stadtführungen mit den „Corona-Beschränkungen“ dauern ca. eine Stunde.
Während der Führung gibt es keine Sitzgelegenheiten und
es können keine Gebäude von innen besichtigt werden!
Bitte tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz!
Für alle Führungen ist eine telefonische Anmeldung (0541 750 2340) mit Namen und Telefonnummer zwingend erforderlich!
Telefonische Anmeldungen können bis 15 Minuten vor Führungsstart erfolgen.
Ihren Teilnahmebeitrag bezahlen Sie direkt bar beim Stadtführer oder der Stadtführerin.

Wir haben uns drei neue Führungen zu bewährten Themen ausgedacht.



Feuer! Feuer!

Heger Tor Viertel

Osnabrücker Leben in der Altstadt

Feuer! Feuer!
11. März 1613, zwischen 10:00 und 16:00 Uhr:
„viele Menschen, Man- und Frauenspersonen, auch Kindere, so zum thodte verbrannt und sonst schwerlich an ihren Leiben verletzt…“ (3)

Obwohl fast 180 Gebäude der Altstadt diesem Stadtbrand zum Opfer fielen, erinnert ein Gang durch die heutige Altstadt mit ihrer mittelalterlichen Straßenstruktur immer noch an frühere Jahrhunderte und durch die Erzählungen der Stadtführerinnen und Stadtführer wird das Leben der Menschen aus vergangenen Tagen wieder lebendig, wobei „vergangene Tage“ nicht nur im 16. und 17. Jahrhundert liegen, sondern bis in unsere Zeit führen, als die Altstadt in den 1970er Jahren zu einem Schmuckstück saniert wurde.

Samstags, 12 Uhr
Treffpunkt:
Rathaustreppe
Kosten: 10 EUR pro Person
Anmeldung mit Namen und Telefonnummer zwingend erforderlich!

Der „Osnabrücker Handschlag“

Vier Friedensgesandte

Osnabrück als Kongressstadt zum Westfälischen Frieden

Der „Osnabrücker Handschlag“
6. August 1648, 16:00 Uhr:
„Wie nun alles richtig, stunden wir auff …
gaben einander die hand und versprachen stipulata manu (per Handschlag),
dass hiermit der friede allerdings geschlossen und
in dem instrumento pacis (Friedensvertrag) lauter nichts mehr geendert werden sollte.“ (1)

Dieser „Osnabrücker Handschlag“ beendete die Friedensverhandlungen zwischen der Krone Schwedens und dem römisch-deutschen Kaiser. Fast sechs Wochen später war auch der Friedensvertrag zwischen dem Kaiser und der französischen Krone in Osnabrück unter Dach und Fach gebracht.
Damit war der Friedenskongress in Osnabrück beendet und die Friedensgesandten zogen nach Münster, um die Friedensverträge zu unterschreiben.

Fünf Jahre lang beobachtete die europäische Welt die großen Ereignisse in Osnabrück und Münster, die zwar auch bei dieser Führung gewürdigt werden, doch beobachten wir das Verhandlungsgeschehen aus dem besonderen Osnabrücker Blickwinkel.

Samstags, 15 Uhr
Treffpunkt:
Große Domsfreiheit, Möserdenkmal
Kosten: 10 EUR pro Person
Anmeldung mit Namen und Telefonnummer zwingend erforderlich!

Privilegium de non evocando

Friedrich Barbarossa - Bürgerbrunnen

Wie Osnabrück zu einer Stadt wurde.

Kaiser Friedrich I verleiht den Osnabrücker Bürgern das Recht „de non evocando“
23. November 1171:
„Es habe Bedrängnis und Druck zu Lasten der Osnabrücker durch auswärtige Richter gegeben …
Dies dürfe nie wieder vorkommen. Kein auswärtiger Richter dürfe wegen irgendeines Streitfalls einen Osnabrücker Bürger vor ein auswärtiges Gericht laden …“ (2)

Zu allen Ereignissen, die man an einem Datum fest machen kann, gibt es eine Vorgeschichte. So gilt zwar das Privileg „de non evocando“ als Startschuss für die Unabhängigkeit der Bürger der Stadt Osnabrück von ihrem Landes- und Stadtherrn und seinen Vertretern, doch eine Stadt wird nicht zur Stadt, weil sie ein herausragendes Stadtrecht erhalten hat.

Wir verfolgen die räumliche Entwicklung der Stadt von der Domburg bis 1972, als die Stadt durch die Gebietsreform in Niedersachsen ihre heutige Ausdehnung erreichte. Für das Osnabrücker Selbstbewusstsein ist jedoch die „politische“ Entwicklung zur selbstverwalteten Stadt von größerer Bedeutung: Es startet mit dem Barbarossa Privileg und erreicht seinen Höhepunkt im Rathausneubau um 1500.

Freitags, 17 Uhr
Treffpunkt: Dom Hauptportal
Kosten: 10,00 EUR
Anmeldung mit Namen und Telefonnummer zwingend erforderlich!

Zitate:

(1) Steinwascher, Gerd: Osnabrück und der Westfälische Frieden, Die Geschichte der Verhandlungsstadt 1641-1650, Osnabrücker Geschichtsquellen und Forschungen, Bd. 42, Osnabrück 2000, Seite 180

(3) Queckenstedt, Hermann [Hg.): Wider Feuer und Flamme: Brand-Versicherung im Osnabrücker Land, Osnabrück 2005, Seite 29

(2) Vogtherr, Thomas: Osnabrück im frühen und hohen Mittelalter, in: Gerd Steinwascher (Hg.): Geschichte der Stadt Osnabrück, Belm: Meinders & Elstermann 2006, Seite 77

Wir sprechen viele Sprachen:

Deutsch, Niederländisch, Englisch (UK),
Englisch (USA), Fanzösisch, Spanisch,
Polnisch, Russisch, Litauisch.

Zeitseeing ist,

wenn Martin oder Jörn an ihren Spind bei Zeitseeing gehen und auftragsgemäß nach der richtigen Kopfbedeckung greifen: Entweder ist es heute der Zylinderhut oder ein Hut mit breiter Krempe:
...KLICK

20 Jahre Zeitseeing

Eine kleine Auswahl unserer Stadtführerinnen und Stadtführer

2017 wurde Zeitseeing Stadtführungen 20 Jahre alt. In den letzten 20 Jahren haben wir mehrere tausend Gruppen durch Osnabrück geführt und von Ihnen viel Lob erhalten und hin und wieder Kritik gehört. Über Ihr Lob haben wir uns sehr gefreut, Ihre Kritik sehr ernst genommen.
Unsere Stadtführerinnen und Stadtführer sind in diesen „Beruf“ nicht gestolpert, sondern haben sich intensiv auf die Führungen vorbereitet. Und immer sind sie mit ihrer ganzen Person dabei. Sie sind Unikate auf den Pflastersteinen der Stadt Osnabrück. Unsere Stadtführungen wären nicht Zeitseeing Stadtführungen ohne ihre Mitarbeit.
Bleiben Sie uns gewogen, wenn Sie uns bereits erlebt haben!