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Unsere öffentlichen Führungen 2020

Frisch aus dem Druck liegt unser Flyer „Öffentliche Führungen 2020“ für Sie bereit:
- in der rechten Spalte mit einem „Klick“ auf den Titel
- in der linken Spalte mit einem „Doppelklick“ auf Öffentliche Führungen
- oder wir senden Ihnen einen Flyer per Post zu. E-Mail mit Postadresse genügt!

Wir haben für Sie 22 unterschiedliche historisch-thematische Stadtführungen zusammengestellt. Einige können Sie wöchentlich sogar an mehreren Wochentagen genießen. Andere finden 2 oder 10 Mal im Jahr statt.

Zu den wöchentlichen Führungen zählen die Rathaus- Altstadtführung (mittwochs, freitags, samstags), My favourites in englischer Sprache (montags), die Führung durch den Bucksturm (sonntags) und natürlich die Nachtwächter-Tour (freitags und samstags).

Einige besondere Themen werden donnerstags angeboten:
Adlig, fromm und arbeitsam – Mit dem Nachtwächter durch die Neustadt
Echte Osnabrückerinnen
Stolpersteine in Osnabrück
„Vom Pesthaus zum OP“
Jüdisches Leben in Osnabrück

An Samstagnachmittagen schließen sich in lockerer Reihe diese thematischen Führungen an:
30jahre Krieg – 370 Jahre Westfälischer Friede
Hexenverfolgung in Osnabrück
„Mord und Totschlag“ – Osnabrücker Kriminalfälle
„drunter und drüber“ – Unter dem Parkhaus das Mittelalter
und als NEUE Führung „Go West“.

Sonntags
warten wir mit folgenden Führungen auf:
Streifzug über den Hasefriedhof oder Johannisfriedhof
Der Gertrudenberg – Kloster, Garten, Krankenhaus
Landpartie über den Westerberg – ein Spaziergang mit Ausblick
mit der Familienführung „Auf der Mauer…“
Die Neustadt – Osnabrücks 2. Hälfte
und als NEUE Führung „Von Sturzfliegern und Getreidespeichern

Zu öffentlichen Führungen müssen Sie sich nicht anmelden!
Alle Führungen können aber auch als Gruppenführung gebucht werden. Bei einer Buchung bestimmen Sie selbst den Tag und die Uhrzeit der Führung. Die Preise für gebuchte Führungen sind feste Gruppenpreise für Gruppen bis 25 Personen.

Übrigens unsere Stadtführerinnen und Stadtführer führen Sie bei (fast) jedem Wetter! Nur wenn der Deutsche Wetterdienst den Bürgern und Bürgerinnen der Stadt Osnabrück und dem Landkreis Osnabrück rät, das Haus nicht zu verlassen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist, dann fällt auch mal eine Führung bei ZeitSeeing Stadtführungen aus. Wir bitten dann um Ihr Verständnis.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in Neue Jahr 2020.

Ihre Renate Frankenberg

Zeitseeing ist,

wenn Martin oder Jörn an ihren Spind bei Zeitseeing gehen und auftragsgemäß nach der richtigen Kopfbedeckung greifen. Entweder ist es heute der Zylinderhut oder ein Hut mit breiter Krempe. Denn entweder verwandeln sie sich in einen Nachtwächter, der in den Abend- und Nachtstunden durch Osnabrück zieht, oder in einen anonymen „Beamten“ aus dem 18. Jahrhundert, der sich in Rechtsdingen auskennt und seinen Gästen von Mord und Totschlag und den Schwierigkeiten der „Richter“ des 18. Jahrhunderts erzählt, ein gerechtes Strafmaß zu finden.
Christel und Anke müssen sich nicht für ein Kostüm entscheiden, dafür aber ihren gewichtigen Beutel überprüfen, ob Hufeisen, Salzstreuer, Leinenstoff und Leder ordnungsgemäß im Beutel sind, damit Schulkinder Stadtgeschichte nicht nur mit Worten erleben können.
Marita und Siegfried tragen zur Führung Hexenverfolgung nur ein leichtgewichtiges Flugblatt aus dem Jahr 1600 bei sich, das allerdings schwerwiegende Vorwürfe gegen Frauen darstellt.

Nein, unendlich ist der Fundus der Kostüme und Gegenstände bei Zeitseeing Stadtführungen nicht und kann sich weder mit einem Theaterfundus noch mit den Sammlungen eines Museums messen, doch unterstreichen Bilder und Gegenstände die lebendige Erzählung der Stadtführerinnen und Stadtführer, so dass nicht nur Zahlen und Worte, sondern auch Gegenstände das Leben der Menschen früherer Jahrhunderte lebendig machen.

Natürlich sind Stadtführungen immer wortlastig, sie sind und werden auch in Zukunft aus einer Erzählung bestehen, wie überhaupt Geschichte immer Erzählung oder Beschreibung einer Vorstellung, einer Idee ist, so „könnte“ es gewesen sein. Und genau im Wort „könnte“ liegt die Kunst des Stadtführers: Stadtführer leben von den Ergebnissen der wissenschaftlich arbeitenden Historiker und Archäologen und setzen deren Erkenntnisse in lebendige Erzählung um. Doch während in einem historischen Roman fast alles möglich ist, müssen Stadtführer doch hin und wieder eingestehen: Das wissen wir nicht oder besser gesagt noch nicht! Diese Wissenslücken stopfen wiederum jene, die sich in Archiven durch alte Akten arbeiten und immer wieder Neues entdecken.

Und wie lange gibt es schon Zeitseeing?
Kurz und knapp gesagt, seit 1997: Viele Ideen und ein Handy waren unser Startkapital. „Unser“, das waren Carsten Lehmann und Renate Frankenberg bis ins Jahr 2011. Dann fand Carsten Lehmann eine neue berufliche Aufgabe in bischöflichen Diensten. Seither führt Renate Frankenberg das Unternehmen mit 56 Stadtführern und Stadtführerinnen.