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Osnabrück Stadt des Westfälischen Friedens

Vier Friedensgesandte

Osnabrück als Verhandlungsstadt

Osnabrück, 6. August 1648, 16:00 Uhr:
„Wie nun alles richtig, stunden wir auff …
gaben einander die hand und versprachen stipulata manu (per Handschlag),
dass hiermit der friede allerdings geschlossen und
in dem instrumento pacis (Friedensvertrag) lauter nichts mehr geendert werden sollte.“ (1)

Dieser „Osnabrücker Handschlag“ beendete die Friedensverhandlungen zwischen der Krone Schwedens und dem römisch-deutschen Kaiser. Fast sechs Wochen später war auch der Friedensvertrag zwischen dem Kaiser und der französischen Krone in Osnabrück unter Dach und Fach gebracht.
Damit war der Friedenskongress in Osnabrück beendet und die Friedensgesandten zogen nach Münster, um die Friedensverträge zu unterschreiben.

Fünf Jahre lang beobachtete die europäische Welt die großen Ereignisse in Osnabrück und Münster, die zwar auch bei dieser Führung gewürdigt werden, doch beobachten wir das Verhandlungsgeschehen aus dem besonderen Osnabrücker Blickwinkel. Entdecken Sie Orte, wo verhandelt wurde: den Friedenssal und Gesandtenquartiere, die heute, über 350 Jahre danach ganz anders aussehen oder bereits verschwunden sind.

Termine, freitags um 16 Uhr:
3. Juli 2021
9. Juli 2021
23. Juli 2021
13. August 2021
27. August 2021
4. September 2021
10. September 2021
24. September 2021
8. Oktober 2021
22. Oktober 2021

Dauer: 1,5 Stunden
Treffpunkt:
Große Domsfreiheit, Möserdenkmal
Kosten: 10 EUR pro Person

Personenzahl begrenzt! Karten im Vorverkauf!
Nutzen Sie den Kartenvorverkauf
online oder in einer der Vorverkaufsstellen in Ihrer Nähe!

Zitat aus:
(1) Steinwascher, Gerd: Osnabrück und der Westfälische Frieden, Die Geschichte der Verhandlungsstadt 1641-1650, Osnabrücker Geschichtsquellen und Forschungen, Bd. 42, Osnabrück 2000, Seite 180