Streifzüge über den Hasefriedhof
Eingang zur Kapelle auf dem Johannisfriedhof
(C) Foto: Förderkreis Hasefriedhof-Johannisfriedhof e.V.
Der Hasefriedhof
Wer den Hasefriedhof durch den ältesten Eingang betritt, wird freundlich von zwei kindlichen Gestalten begrüßt: vom Todesgenius mit einem Tränentuch und dem Schlafgenius mit einem leicht beiseite gezogenen Lendenschurz. Beide richten eine brennende Fackel als Symbol des verlöschenden Lebens nach unten.
Beide Friedhöfe werden heute nicht mehr belegt und können heute als Orte der Ruhe und Besinnung genutzt werden. Anregung zur Besinnung geben die vielfältigen Grabinschriften, die von der Trauer der Hinterbliebenen erzählen. Einige Grabinschriften betonen das Leben des Verstorbenen und werden so zu einem „Who is who“ bekannter und weniger bekannter Osnabrückerinnen und Osnabrücker. Wieder andere Grabmale sind reich geschmückt mit Skulpturen und Ornamenten und eröffnen so den Blick in die Bestattungs- und Grabkultur der Jahre zwischen 1808 und 1996.
Friedhöfe erwecken in vielen Menschen gemischte Gefühle von Trauer und Tod. Doch so paradox es klingt: Friedhöfe und unsere Streifzüge erzählen viel vom Leben.
Nächste Termine:
Treffpunkt: Haupteingang, Bramscher Straße
Kosten: 10,00 € pro Person
Dauer: ca. 2 Stunden
Anmeldung zwingend erforderlich!
Nutzen Sie den Kartenvorverkauf online oder in einer der Vorverkaufsstellen in Ihrer Nähe!
