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"Go West!"

 

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In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Lebensverhältnisse vieler Bürgerinnen und Bürger der Stadt Osnabrück beeinträchtigt durch Wohnungsnot und mangelnde Hygiene auf den Straßen und Gassen, die dann 1859 zu einer Choleraepidemie führte.

Der Stadtphysikus Dr. Droop beklagte sich, dass sich die Bevölkerung Osnabrücks von 1848 bis 1858 um 3100 Individuen vergrößert habe, allerdings nur 43 Wohnungen dazu gekommen seien. In manchen Wohnungen würden 20, 30, in einem Fall sogar 46 Menschen wohnen. Wohnungen für Arbeiter bestünden aus einem heizbaren Zimmer und einer Küche bzw. einer Kammer.

Nach der Choleraepidemie wird ein erster Bebauungsplan für die ehemaligen Laischaftsgärten im Westen der Stadt Osnabrück rechts und links der Lotter Straße erstellt und die Osnabrücker verlassen den historischen Stadtkern „Go West“. Es entstehen das Katharinenviertel und das Wohnquartier Westerberg.

Gleichzeitig übernimmt der Magistrat zögerlich neue kommunale Aufgaben. Unter anderem wird das Schulwesen mit dem Realgymnasium neu geordnet und die Erfahrungen mit der Cholera verlangen eine Neuordnung des Krankenhauswesens und der Wasserversorgung.
Im neuen Wohnquartier westlich der historischen Innenstadt erhält die evangelisch reformierte Gemeinde mit der Bergkirche ihre erste Kirche in Osnabrück und später auch die jüdische Gemeinde ihre Synagoge. Das Herzstück des heutigen Museumsquartiers, das Kulturhistorische Museum, geht auf die Initiative engagierter Osnabrücker Bürger zurück, die sich im neugegründeten Museumsverein zusammenfinden.