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"Auf der Mauer, auf der Lauer..."

Familienführung

Zur Familie gehören bei dieser Führung Opa und Oma, Tante und Onkel, gute Freunde und Freundinnen, zwei Väter oder zwei Mütter... Eben 2 Erwachsene, die sich mit 4 Kindern einen erlebnisreichen Sonntag gestalten wollen.

Termine:

Treffpunkt:

Kosten:

Dauer:

Die Osnabrücker Altstadt: Über 1200 Jahre alt.


Wie viele mittelalterliche Städte hatte auch Osnabrück eine Stadtmauer. Heute ist die Mauer schon längst abgebrochen, doch man kann an versteckten Stellen in der Stadt noch Mauerreste sehen und den Verlauf der Mauer an den Wallstraßen erahnen. Einige Türme der Wehranlagen sind für Besucher im Rahmen einer Führung zu besichtigen.

Einen Überblick über die historische Stadt und Ihre Mauern gewinnt man am günstigsten am Stadtmodell im Rathaus, wo auch die erste Station der Führung sein wird. Dann geht es zum Heger Tor, zur Bogenbrücke, zur Hohen Mauer, in den Bucksturm und den Bürgergehorsam und etwas abenteuerlich in die Hohe Brücke.

Spätestens dort braucht man eine Taschenlampe, denn dieser historische Ort hat keinen Stromanschluss. Nach diesem dunklen Ort hat uns das Tageslicht wieder und auf dem Herrenteichswall und entlang der Hase als „Grenzfluss“ wird der östliche Teil der Wehranlagen betrachtet.

Wären da nicht die steilen Treppen oder die frostige Kühle in den Türmen oder das Dunkel der Hohen Brücke, wäre die Führung ein gemütlicher Spaziergang. Wären da nicht die vielen Fragen, die sich einfach stellen, wenn man Dinge entdeckt, die es heute im Alltag nicht mehr gibt: Wie schwer war eine Kanonenkugel? Wie roch abgebranntes Schießpulver? Warum gab es überhaupt eine Mauer? Wurde aus den Türmen auch mit Kanonen geschossen? Wie hoch und wie lang war die Mauer überhaupt? Fragen über Fragen - und die Antworten dazu gibt es während der Führung zu entdecken.