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Vom 30jährigen Krieg bis zum Westfälischen Frieden

Vom 30jährigen Krieg bis zum Westfälischen Frieden

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Der 30jährige Krieg verwüstete große Teile Deutschlands und unzählige Menschen starben durch Kriegshandlungen, Hungersnöte und Seuchen. Dieses Bild vom Leid und Elend hat sich über die Jahrhunderte in der Erinnerung festgesetzt, auch wenn die Stadt Osnabrück eher selten in aktive Kriegshandlungen verstrickt wurde.
Dafür erlebten die Osnabrücker während des 30jährigen Krieges eine Phase der Gegenreformation, die sich nachhaltig auf das Verhältnis zwischen Katholiken und Protestanten in Osnabrück auswirkte. Die Besetzung der Stadt durch die Schweden befreite die Osnabrücker zwar vom Gegenreformator Bischof Franz Wilhelm von Wartenberg und letztendlich auch vor dramatischen Kriegsereignissen, doch litten zumindest der Bürgermeister und der Stadtrat unter dem Verlust der unabhängigen Selbstverwaltung, die jahrhundertelang zuvor das Selbstbewusstsein der Bürger prägte.

Der Friedenskongress entband die Osnabrücker von den Kriegslasten und mit dem jetzt in der Stadt lebenden „fremden Volk“ ließen sich andere Geschäfte machen als mit den einquartierten schwedischen Besatzern.

Eine dunkle Wolke überschattete die Friedensfreude der Osnabrücker, denn Franz Wilhelm von Wartenberg wurde wieder Bischof von Osnabrück. Zwar konnte die Stadt im Westfälischen Frieden ihre Unabhängigkeit behaupten, aber erst der in Nürnberg ausgehandelte Zusatzvertrag, die „Capitulatio perpetua“, regelte in Stadt und Stift Osnabrück die konfessionellen Verhältnisse bis 1802.